Bienenstand im Juli

Die Linde ist nun in den letzten Zügen, der Klee blüht mächtig. Die im Juni geschleuderten Honigräume sind inzwischen schon wieder ordentlich gefüllt. Bald ist wieder Erntezeit! Hier ein kleines Video dazu:

Und hier einige Bilder von Pflanzen, Wildbienen, Honigbienen und Schmetterlingen in der nächsten Umgebung zum Bienenstand im Forstenrieder Park. Ganz in der Nähe des Standes finden die Bienen eine riesige, unbestellte Fläche bzw. Magerwiese.

Spätsommer im Wald

Nach der erfolgten Ernte bin ich derzeit mit Füttern und Varroabehandlung beschäftigt. 

Am Bienenstand im Wald sollte nun eigentlich langsam Ruhe einkehren. Bei meinem heutigen Besuch war ich dann aber überrascht von den gelb gesäumten Waldwegen und den sehr fleißigen Sammelbienen. 

Im Forstenrieder Park hat sich die Goldrute ausgebreitet. Bei ihr handelt es sich um einen sog. Neophyten, also um eine Pflanze die ursprünglich nicht bei uns heimisch war. Die Goldrute stammt zum überwiegenden Teil aus den USA. 

Die Bienen freuen sich sehr über diese Pflanze, da sie sehr spät im Jahr noch für einen ordentlichen Pollen- und Nektareintrag sorgt. 

Meine Bienen scheinen ganz verrückt danach zu sein. 

Futterkontrolle Ende Februar

Am 26.02.2016 kontrollierte ich die Völker hinsichtlich des vorhandenen Futtervorrates. Die Bienen sind jetzt bereits in die Brut gegangen, verbrauchen deshalb also mehr Futter.

Vor ca. zwei Wochen habe ich auf manche Völker Futterteig von Apifonda (Südzucker) aufgelegt, da ich den Eindruck hatte, das Futter könnte teilweise nicht reichen. Durch den warmen Winter haben die Bienen ordentlich Futter benötigt und wahrscheinlich habe ich teilweise auch zu knapp eingefüttert.

Interessant ist nun, dass der Futterteig sehr unterschiedlich angenommen wird. Ein Volk hatte die 2.5 kg schon komplett aufgefressen, ein anderes den Futterteig gerade so mal „gekostet“.

Ich schneide in die Plastikverpackungen eine rundliche Öffnung und lege die Pakete mit der Öffnung auf die Rähmchen, bzw. auf die Plastikabdeckfolie, welche ebenfalls ein Loch hat. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass Feuchtigkeit und Wärme in den Futterbeutel strömen. Feuchtigkeit wird von den Bienen für die Verarbeitung des Zuckerteiges benötigt.

Restentmilbung mit Oxalsäure im Dezember 2015

Ende des Jahres waren die Bedingungen für die Oxalsäurebehandlung schließlich, nach dem viel zu warmen Dezember, akzeptabel. Zwar waren einige Völker noch in der Brut, was den Wirkungsgrad der Oxalsäure verringert, ein weiteres Zuwarten wäre aber nicht möglich gewesen.

Nachdem ich seit vielen Wochen nicht mehr in die Völker geblickt hatte, war es spannend zu sehen, wie sie sich in der Zwischenzeit entwickelt hatten.

Einige Völker sind richtig stark und ich habe keinen Zweifel daran, dass diese gut über den Winter kommen, sollte der Futtervorrat ausreichen. Das Winterfutter muss nun regelmäßig überprüft werden. Durch den warmen Dezember haben die Bienen überdurchschnittlich viel davon verzehrt. Eine eventuelle Notfütterung im Spätwinder muss in Betracht gezogen werden.

Das schwächste Volk sitzt auf 4 Wabengassen, ich gehe auch hier davon aus, dass es den restlichen Winter gut übersteht:



Zur Oxalsäure konkret:

Oxalsäure ist eine organische Säure, die zB im Rhabarber und im Spinat vorkommt. Ich verwende das Produkt Oxuvar, da dieses bereits abgemischt ist und ich eine Fehldosierung vermeiden kann. Starke Völker bekommen 50 ml der handwarmen Lösung direkt auf die Winterttraube geträufelt. Die Lösung enthält Zucker, die Bienen putzen sich gegenseitig und verteilen das Produkt so untereinander.

Die Oxalsäure tötet die Varroamilben, die auf den Bienen sitzen. Die meisten Milben befinden sich in den Brutzellen, wo sie sich auch vermehren. Dort wirkt die Oxalsäure leider nicht, im Gegensatz zur Ameisensäure, die zur Sommerbehandlung verwendet wird. Es wird nun in Fachkreisen kontrovers diskutiert, ob bei noch vorhandener Brut die Oxalsäurebehandlung überhaupt Sinn macht. Meines Erachtens macht sie trotzdem Sinn, was sich auch auf den Kontrollwindeln zeigt.

48 Stunden nach der Behandlug überprüfte ich den Milbenfall. In einigen Völkern fand ich Milben in nicht zu knapper Anzahl:


  
  

Die Oxalsäure darf nur bis zum 31.12. verwendet werden. Hierdurch wird vermieden, dass im Honig des nächsten Jahres Spuren der Säure zu finden sind.
Jetzt heißt es weiter warten und die Füße still halten. Langsam aber sicher werden die Tage nun wieder länger. Die Bienen bereiten sich auf das kommende Frühjahr vor und beginnen ab Ende Januar bereits wieder mit dem Brüten. Sie wollen zum Start des Bienenjahres, wenn also die ersten Pflanzen erblühen, kräftig genug sein, um das Trachtangebot auch nutzen zu können.

Neben regelmäßigen Sicht- und Hörkontrollen gibt es in den nächsten Wochen für mich nichts zu tun an den Völkern.

In der Werkstatt werden derweil die Winterarbeiten (Rähmchen drahten und Mittelwände einlöten etc) durchgeführt.

Hier noch ein paar Eindrücke vom Stand:


  
  

Königinnenableger gebildet

Heute bildete ich von Volk 3 einen Königinnenableger. Die Ablegerbildung dient zum einen der Schwarmverhinderung und zum anderen natürlich der Völkervermehrung.

Es gibt viele Arten von Ablegern, wie z.B. den Brutableger. Hier werden dem Volk Brutwaben ohne Königin entnommen und in eine neue Beute gegeben. Die auf den Brutwaben sitzenden Bienen ziehen sich aus der Brut eine neue Königin und schon hat man ein neues Bienenvolk, das im nächsten Jahr dann als normales Wirtschaftsvolk genutzt werden kann.

Beim Königinnenableger entnimmt man ebenso Brutwaben, diesmal aber inklusive der Königin. Der Vorteil dieser Ablegerart ist, dass sich das neue Volk in der Regel sehr schnell entwickelt. Zudem sinkt beim Spendervolk die Schwarmstimmung deutlicher, als beim Brutableger.

Ich machte mich also heute, nachdem ich letzte Woche schon bestiftete Schwarmzellen gesichtet hatte, um die Mittagszeit auf den Weg zum Bienenstand. Das Wetter war leider sehr durchwachsen, und es herrschte nahezu kein Flugverkehr vor dem Fluglöchern.

Volk drei, das „neue“ Volk, welches in den Erlanger Beuten sitzt, hat sich in diesem Frühjahr außerordentlich gut entwickelt, ein Schwarm steht nur kurz bevor, nach meinem Erachten, weshalb der Entschluss zur Ablegerbildiung bei diesem Volk fiel.

Die Laune der Bienen war miserabel. Dutzende flogen mich nach dem Öffnen der Beute an und hätten mich wohl gerne ins Gesicht gestochen, hätte ich den Schleier nicht angehabt. Trotz dieser eher schlechten Bedingungen – es regnete auch immer wieder kurz – wollte ich das Schröpfen unbedingt durchziehen, um einen Schwarm definitiv zu verhindern. Ich suchte also zunächst die Königin und entdeckte sie auf der vierten Brutwabe des zweiten, also oberen Brutraumes. Unter Zuhilfenahme der Königinnenzange griff ich zunächst die Königin, dann nahm ich 4 Brutwaben mit ansitzenden Bienen und hängte diese in die neue Beute. Dazu gab ich noch eine Futterwabe und eine Wabe mit etwas Wasser. Anschließend schüttelte ich noch die Bienen von 3 weiteren Waben in die neue Beute und gab zum Schluss die Königin auf die Oberträger.

Die komplett verschlossene Beute brachte ich dann zu einem benachbarten Imker. Sein Bienenstand liegt zwar nicht außerhalb des 3 Kilometer Radius, es sollten aber trotzdem keine Bienen aus dem Ableger zurück an meinen Stand fliegen.

Der Ableger muss nun einige Zeit (wie lange weiß ich noch nicht genau) auf diesem fremden Stand stehen. Wenn die Bienen im Ableger ihre eigentliche Herkunft „vergessen“ haben, dann darf das gesamte Volk wieder zurück zum Krautgarten. Mit dieser Methode ist gewährleistet, dass die Flugbienen im Ableger bleiben und nicht gleich wieder zurück zu ihrem Muttervolk fliegen.

Hier jedenfalls der neue, kurzzeitige Standort meines Königinnenablegers:

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Das nächste Volk, das geschröpft werden muss, ist Volk 1. Bei den Völkern 2 und 4 ist noch keine Schwarmstimmung zu erkennen.

Alle Honigräume nehmen an Gewicht zu.

Hier noch ein aktuelles Bild vom Stand am Krautgarten:

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Die kleineren Beuten im Hintergrund sind zwei bereitgestellte Kästen für die nächsten Ableger. Im Moment sind sie noch leer und verschlossen.

Das einzargige Volk mit dem blauen Riemen gehört dem benachbarten Imker. Er verfährt mit seinen Ablegern genau wie ich. In wenigen Tagen / Wochen wird er sein Ablegervolk wieder an seinen eigenen Stand zurückbringen.

Auf dem Bild ist der leicht grüne Flaum zu erkennen, der sich langsam vor den Beuten bildet. Ich habe rund um den Bienenstand Phacelia gesäht. Eine Bienenweide.

Schwarmkontrolle und Bienen in Zeitlupe

Heute führte ich die erste Schwarmkontrolle durch. Eine wirkliche Schwarmstimmung konnte ich bei keinem Volk entdecken. Lediglich in Volk 1 werden erste Spielnäpfchen angeblasen. Diese Vorstufe der Schwarmzellen ist vielleicht der erste Hinweis, dass das Volk bald in Schwarmstimmung kommen wird.

Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich schon einige Schwärme.

Alle Völker fliegen wie verrückt und tragen ordentlich Nektar ein. Es duftet sehr stark nach Frühlingsblütenhonig. In der Umgebung blühen unzählige Obstbäume und es gibt auch viel Löwenzahn.

Erstaunlich finde ich immer wieder, wie friedfertig die Bienen sind, wenn ein großes Trachtangebot vorherrscht. Eigentlich hätte ich wirklich keinen Rauch gebraucht, so friedlich waren sie.

Hier ein Bild vom Bienenstand von hinten:

bienenstand von hinten

Tabek#

Ein Blogleser hat mich auf einen Artikel im Spiegel aufmerksam gemacht, in welchem über die positive Wirkung von nikotinhaltigem Nektar der Tabakpflanze berichtet wird. Ich lasse natürlich nichts unversucht, um den Bienen etwas Gutes zu tun, weshalb ich einige Tabakpflanzen gezogen habe. Nach den Eisheiligen kommen die dann in die Nähe der Bienenstöcke.

Zum Schluss noch ein neues Zeitlupenvideo der Bienen:

Jetzt kommt der Frühling!

Am 09.04.15 ist nun das erste Mal richtig der Frühling zu spüren. Die Sonne wärmt schon kräftig und überall springen die Knospen auf. Nach der langen Kälteperiode über Ostern wird es nun auch allerhöchste Zeit für etwas Wärme; nicht nur für die Vegetation, sondern auch für die Bienen.

Durch das anhaltend kalte Wetter sind die Bienen noch ziemlich im Rückstand, was das Brutgeschäft angeht. Die Völker sind zwar jetzt schon gewachsen, aber noch fehlt es deutlich an Bienenmasse. Es bleibt zu hoffen, dass die Temperaturen nun nicht allzu schnell in die Höhe gehen und im Nu alles blüht. Dann könnte es nämlich Probleme mit der Frühtracht geben, da die Bienen eben noch zu schwach aufgestellt sind, um die volle Ernte einfahren zu können. Abwarten.

Den warmen Feierabend nutzte ich, um auch dem schwächsten Volk seinen zweiten Brutraum zu geben. Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, ob ich nicht noch hätte länger warten sollen, aber ich versuche es jetzt einfach.

Wobei ich mir auch nicht wirklich sicher bin, ist der Verbleib der Winterfutterrähmchen. Gerade in diesem schwachen Volk 4 habe ich noch gute 4 komplette Futterrähmchen. Macht es Sinn, die jetzt noch in der Zarge zu lassen? Finden die Bienen schon ausreichend Nektar? Ich weiss es nicht genau und habe die Futterrähmchen nun erst mal drin gelassen.

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Bei der Durchsicht ist mir dann doch glatt die Königin des Volkes 4 über den Weg gelaufen. Die Gelegenheit packte ich natürlich beim Schopfe und zeichnete sie mit rotem Stift. Eine kurze Szene dazu ist auch im Video zu sehen.

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Und hier der Neuling:

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Er entwickelt sich prächtig und hat den meisten Flugbetrieb vorm Flugloch. Im zweiten Brutraum wird schon kräftig gebaut:

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Auf diesem Bild sind sehr gut die Baubienen zu erkennen. Die Rähmchen mit Mittelwänden, die ich erst vor wenigen Tagen gegeben habe, sind teilweise schon komplett ausgebaut und es befindet sich sogar schon Brut darin. Wirklich Wahnsinn, was die Bienen dieses Volkes (Volk 3) während der kalten Tage geleistet haben.

Volk 2 entwickelt sich recht ordentlich. Der zweite Brutraum wird noch nicht wirklich angenommen, aber ich denke das sollte sich in den nächsten Tagen ändern. Brut habe ich bei Volk 2 auf 5 Rähmchen entdeckt.

Volk 1 war eine Überraschung. Der zweite Brutraum wird allmählich bevölkert. Der erste Brutraum ist auf 9 Rähmchen mit Brut bestückt. Mit so viel Brut hatte ich wirklich nicht gerechnet. Beim Abheben der oberen Zarge kam mir richtig warme Luft und dieser gewisse, süßliche Geruch nach Brut entgegen. Wenn all diese Brut in zwei Wochen geschlüpft ist, dann wird das wohl das größte Volk werden in diesem Frühjahr – Schwarmgefahr!!

Hier das Bild einer Brutwabe.

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Hier noch ein Video mit dem Inhalt:

Bienenflug in Zeitlupe, gezeichnete Königin, Baubienen.

Finde es wirklich faszinierend, was man mit einem Iphone heutzutage für geniale Aufnahmen machen kann.

Bienen im Krautgarten am 09.04.15 from Krautgartenimker on Vimeo.

Sturmtief Niklas

Livebericht aus dem Sturm:

Die Bienen stehen bis jetzt sicher. Nur bei einem Volk war der Deckel abgehoben. Die Kästen stehen relativ gut im Windschatten eines großen Baumes. Der muss jetzt bloß noch stehen bleiben…

Hunderte andere Bäume sind dem Sturm schon zum Opfer gefallen:

    

Die Bienenvölker habe ich jetzt noch etwas verstärkt:

Die Bienen lassen sich vom Sturm übrigens nicht groß beeindrucken. Es fliegen einige.

Jetzt kehrt wieder richtig Leben ein

Da ich mich lange nicht gemeldet habe, hier ein kurzes Update mit Bildern.

Zunächst eine Übersicht, welches Volk nun wo steht:

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Volk 1 und 2 sind meine ersten beiden Völker. Volk 1 hat zweizargig überwintert, Volk 2 nur auf einer Zarge.

Volk 3 und 4 sind Ableger, die ich letztes Jahr gebildet habe.

Um es nicht zu kompliziert zu machen, nummeriere ich die Völker jetzt neu durch. So wird das linke Volk in Zukunft Volk 1 sein und das ganz rechte Volk wird die Nummer 4 tragen.

1. Durchsicht und Markierung der Königinnen

Am 08.03.2014 konnte ich die Füße nicht länger still halten und da die Außentemperatur ca. 16 Grad betrug, wagte ich mich an eine Durchsicht der Völker, insbesondere um festzustellen, ob noch genug Futter für die Bienen vorhanden war.

Bei allen vier Völkern war zunächst erfreulich, daß bereits zu dieser frühen Jahreszeit Brut in allen Stadien vorhanden war. Bei Volk 4 war es zwar nur ein Brutnest der Größe zweier Handteller, aber zumindest war Brut vorhanden.

Das schwächste Volk ist definitiv Volk 4, was man auch am Gemüll erkennen kann. Die Bienen bewegen sich nur in Wabengasse 1 und 2.

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Das kräftigste Volk ist Nr. 3:

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Da alle 4 Königinnen ungezeichnet sind, dachte ich mir, der Frühling sei der perfekte Zeitpunkt um dies nachzuholen. Spätestens, wenn die Honigräume aufgesetzt werden und Absperrgitter aufgelegt werden, muss ich die Königinnen finden können, um sie in aus dem Honigraum in den Brutraum umsetzen zu können.

Bei Volk 2 und 4 war ich an diesem Tag erfolgreich. Ich fand die Königinnen und es war mir auch möglich, die Zeichnung mit einem speziellen Stift vorzunehmen.

Normalerweise zeichnet man die Königinnen, je nachdem in welchem Jahr sie geschlüpft sind, mit einer speziellen Farbe. Da ich bei meinen 4 Völkern aber einen Überblick habe, wie alt meine Königinnen wirklich sind, verzichtete ich auf die spezielle Farbgebung und suchte mir anstatt dessen eine auffällige Farbe.

So ist es mir in Zukunft hoffentlich besser möglich, die Königinnen im Gewusel leichter zu finden.

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Aufsetzen der zweiten Bruträume bei Volk 1 und 4:

Am 14.03.2014 gab ich den einzargig überwinterten Völkern ihren zweiten Brutraum. Möglich, daß ich damit gerade beim schwachen Volk 4 zu früh dran bin, aber ich sehe es einfach mal als Versuch.

Bei Volk 1 habe ich keine Bedenken, daß die Brutraumerweiterung Probleme mit sich bringen könnte. Das Volk ist stark genug, um die Volumenverdopplung zu verkraften und wird auch in der Lage sein, die zweite Zarge zu heizen.

Bei beiden Völkern gab ich den Brutraum – mangels Alternative – mit Mittelwänden, anstatt mit ausgebauten Waben. Das Ausbauen der Mittelwände zu fertigen Waben wird die Bienen einiges an Kraft und Energie kosten.

Jetzt sieht es so aus:

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2. Durchsicht 

Nachdem das Wetter für Mitte März überdurchschnittlich warm und sonnig war, entschloss ich mich am Freitag den 21.03.2014 zu einer erneuten Durchsicht. Insbesondere wollte ich wieder überprüfen, ob die Futterreserven noch ausreichend sind UND wie die vor einer Woche aufgesetzten Brutzargen von Volk 1 und 4 angenommen wurden.

Erfreulicherweise besetzen beide Völker, auch das schwache Volk 4, die neuen Räume. Mittelwände werden zügig ausgebaut. Hier ein paar Bilder dazu:

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Alle Völker tragen zudem bereits reichlich Nektar ein. Auf dem nächsten Bild sind die Wachsbrücken zwischen Brutraum 1 und 2 bei Volk 3 zu sehen. innerhalb einer Woche wurden diese Wachsbrücken gebaut und mit köstlichem Frühlingsblütenhonig gefüllt. Eine Messerspitze voll habe ich schon probiert ! 🙂

Schön sind auch die Zellen mit frischem Pollen zu sehen:

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Hier noch eine Brutwabe aus Volk 3, weils so schön aussieht!

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Und hier eine frisch ausgebaute Wabe mit frischen Stiften (Eiern)

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Zum Schluss tauschte ich bei Volk 1 und 3, meine ältesten Völker, die Zargen aus. Dies war nötig, da die alten Zargen einer Reinigung bedürfen. Auf den nächsten Bildern sind die Propolisanhaftungen zu sehen, die sich mit der Zeit in der Zarge anlagern.

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Hier noch ein kurzes Video vom Flugbetrieb am 21.03.2014:

Es soll nun die nächsten Tage noch einmal richtig kühl werden. Danach wird es bald Zeit, die Honigräume aufzusetzen, denn dann beginnt die richtige Frühtracht.

Gemüllkontrolle nach Oxalsäurebehandlung

Nach einer knappen Woche überprüfte ich heute die „Windeln“ der beiden Völker. Wie im Video zu sehen, sind beim ersten Volk (dem schwachen Volk) einige tote Bienen auf der Windel. Zusätzlich ist gut zu erkennen, dass relativ wenig Gemüll (Wachsreste u.a.) gefallen ist und dass die noch lebenden Bienen nur etwa 2 Wabengassen bevölkern. Varroamilben sind bei diesem Volk nur wenige gefallen.

Beim zweiten Volk, dem starken, sind 4 Wabengassen bevölkert und es sind einige tote Varroamilben zu erkennen.

Jetzt haben die Bienen aber wirklich Ruhe bis ins Frühjahr. Zur Zeit hat die Königin auch die Legetätigkeit eingestellt. Etwa Ende Januar beginnt sie dann wieder mit der Eiablage.

Video Gemüllkontrolle