Schon soo lange keinen Beitrag geschrieben…
Oft fehlte mir entweder Lust oder Zeit, die Bienen leben aber noch und heute war die letzte Arbeit dieses Jahres fällig, die sogenannte Restentmilbung.
Das Jahr ist soweit normal verlaufen, die Sommerernte war nicht übermäßig üppig, aber in Ordnung. Die Gesundheit der Völker würde ich insgesamt als sehr gut bezeichnen, es gab keine größeren Ausfälle.
Das aufregendste Ereignis in diesem Jahr war tatsächlich der Bienenschwarm, den wir beim Auszug beobachten und anschließend wieder einfangen konnten. Dazu gibt es weiter unten einen eigenen Blogeintrag mit Video.
Heute, am 29.12.2019, erfolgte jedenfalls die Restentmilbung mit Oxalsäure. Das Säure-Zucker-Gemisch wird den Bienen lauwarm in die Wabengassen geträufelt und sorgt dafür, dass die Varroamilben, die die Behandlung im Sommer überlebt haben, beseitigt werden. So ist die Bienengesundheit für das in Bälde beginnende Bienenjahr 2020 gewährleistet. Oxalsäure ist mit Nichten ein pharmakologisches Produkt, die Säure kommt im Honig auch von Natur aus vor. Wir Menschen kennen die Säure z.B. aus dem Rhabarber oder dem Mangold.
Parallel zur Oxalsäurebehandlung kontrollierten wir heute auch die noch verbleibenden Futtermengen. Es sieht gut aus, alle Völker sind noch gut versorgt. Interessant wird es dann ab März, dann steigt der Futterverbrauch wieder deutlich an.
Hier ein paar Impressionen vom Stand bei frostigen -5 Grad Celsius.













Wie im letzten Beitrag schon kurz angeschnitten, haben wir am 19.06.2019 live beobachtet, wie eines meiner Völker ausgeschwärmt ist.
Seit mittlerweile mehreren Wochen haben wir in München wirklich miserables, regnerisches, kaltes Wetter, mit Temperaturen, die nachts nur knapp über dem Gefrierpunkt und tagsüber oft unter 10 Grad liegen.

























