Neues Volk, Brutraumerweiterung, Königin zeichnen

Am vergangenen Mittwoch waren erste Arbeiten am Bienenstand durchzuführen.

Zunächst ein paar Infos zum neuen Volk:

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Das Volk sitzt auf Erlanger Rähmchen, nicht auf Deutsch Normalmaß Rähmchen, wie meine anderen Völker. Erlanger sind von der Wabenfläche identisch wie Zander, lediglich die Ohren der Rähmchen sind beim Erlanger Maß etwas kürzer.

Im Normalfall sollte man es vermeiden, verschiedene Rähmchenmaße und Beuten zu verwenden. Da ich aber vom Erlanger Maß sehr viele komplette Beuten besitze, nutze ich sie jetzt auch.

Das neue Volk ist weiselrichtig und beim Öffnen der Beute begrüßte mich die blau gezeichnete Königin auch gleich:

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Brut existiert handtellergroß auf drei Waben. Das Volk macht einen vitalen und friedfertigen Eindruck.

In den Imkerbüchern liest man, dass zur Blüte der Salweide der zweite Brutraum aufgesetzt werden soll. Die Salweide ist ein kräftiger Nektar und Pollenlieferant. Bei der Beobachtung des Flugloches konnte ich viele Bienen mit dicken Pollenhöschen feststellen.

Ich setzte also dem neuen Volk einen zweiten Brutraum mit frischen Mittelwänden (und einem Bruträhmchen) auf:

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Auf diesem Bild sind gut die sich im Anflug befindlichen, pollenbepackten Arbeiterinnen zu erkennen.

Bei den „alten“ Völkern ergab eine Durchsicht, dass Volk 1 (v.l.n.r.) gut durch den Winter gekommen ist. Die Bienen sitzen in nahezu allen Wabengassen. Brut gibt es auf 4 Rähmchen. Auch bei diesem Volk entschloss ich mich deshalb, den zweiten Brutraum aufzusetzen.IMG_8166

Der zweite Brutraum besteht zum Großteil aus frischen Mittelwänden.

Volk zwei ist ähnlich stark wie Volk eins, jedoch ist dort noch wenig Brut (auf zwei Rähmchen) vorhanden. Beim Öffnen der Zarge lief mir die ungezeichnete Königin über den Weg und ich ergriff die Möglichkeit, sie zu zeichnen. Zu einem späteren Zeitpunkt fällt die Suche nach der Königin deutlich schwerer, da dann ja viel mehr Bienenmasse vorhanden ist. Ich nahm die ungezeichnete, aus dem letzten Jahr stammende Königin aus dem Volk und bemalte sie, um sie in Zukunft besser und schneller finden zu können:

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Volk drei ist ja leider über den Winter verendet.

Volk vier, das äußerste, rechte Volk ist von der Bienenmasse her deutlich schwächer als eins und zwei. Jeder professionelle Imker würde diesem schwachen Volk wenig Chancen einräumen. Das Volk würde von einem Ertragsimker vermutlich aufgelöst werden.

Ich denke aber, dass auch dieses Volk sich erholen wird, auch wenn das etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen sollte. Tatsächlich bemüht sich die Königin. Im Brutnest waren sehr sehr viele Stifte (Eier) zu finden.

Volk vier bleibt derzeit noch auf einem Brutraum. Die Erweiterung auf den zweiten Brutraum muss noch ein wenig warten.

Zusammenfassend ergab die Durchsicht am Mittwoch ein recht erfreuliches Ergebnis. Die Völker eins, zwei, vier und das neue Volk haben Brut in allen Stadien. Die Bienen schleppen reichlich Pollen an, was auf eine gesteigerte Bruttätigkeit schließen lässt. In allen Völkern ist noch genug Futter übrig, sodass keines der Völker verhungern wird.

In der Natur finden die Bienen im Moment nur minimal Nektar, weshalb sie auch noch die nächsten Wochen auf ihr Winterfutter angewiesen sind.

In der jetzigen Phase besteht die Haupttätigkeit der Bienen darin, die Volksstärke zu erhöhen und somit viele Bienen zu produzieren. Die Winterbienen sterben peu à peu und die Sommergeneration steht in den Startlöchern.

Zu Beginn der Kirschblüte werde ich die Honigräume aufsetzen.

Ein neues Volk

Ich habe ein neues, starkes Volk besorgt, das bereits in diesem Jahr Ertrag bringen sollte. 

Entgegen jeder imkerlichen Vernunft werde ich ab jetzt auf zwei verschiedenen Rähmchenmaßen arbeiten. 

Mehr Infos und Erklärungen gibt es bald hier!!





Reinigungsflug 2015

Der 20. Februar 2015 war ein wirklich wunderbar sonniger Tag mit bis zu 14 Grad Celsius. Ich entschloss mich also, etwas früher in das Wochenende zu starten und mal bei den Bienen vorbeizuschauen.

Was ich vorfand war teils erfreulich, teils aber auch traurig. Ein Volk hat den Winter nicht überstanden. Das ist damit mein allererstes Volk, das einen Winter nicht überstanden hat. Mir fiel zunächst auf, dass kein Flugbetrieb vor dem Flugloch herrscht. Als ich es dann öffnete, fand ich nur noch etwa 30 tote Bienen vor. Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Ich vermute folgendes:

Das Volk war im Sommer 2014 mein stärkstes Volk, also dachte ich mir, ich könnte es ja auf zwei Zargen einwintern. Im Herbst hatte dieses Volk aber extrem an Stärke abgenommen. Ich entschloss mich trotzdem, das Volk in zwei Zargen über den Winter zu bringen. Die obere Zarge war mit reichlich Futter bestückt. Ich vermute nun, dass das Volk einfach zu klein war und die wenigen Bienen den großen Hohlraum nicht haben „heizen“ können. Futtermangel lag definitiv nicht vor. Auch der Gedanke, das die Bienen, wie man so schön im Imkerdeutsch sagt “ vom Futter abgerissen sind“, also der Weg von der Bienentraube zu den Futterwaben zu weit war, trifft nicht zu. Die Varroabehandlung habe ich 2014 ordnungsgemäß durchgeführt, sonstige Krankheiten sind auch nicht zu erkennen.

Ich denke also, ich habe den wenigen Bienen zu viel Raum gegeben und sie sind schlicht weg erfrohen.

Wenn ich von anderen Imkern höre, die teilweise mehr als 50 % ihrer Völker über den Winter verlieren, dann ist der Verlust von einem Volk wohl noch akzeptabel. Einziges Problem: Es wird dieses Jahr definitiv weniger Honig geben.

Was man auch noch ergänzen muss: Der Winter ist noch nicht vorbei. Volk 1 und 2 (von links nach rechts) sind sehr stark und werden mit großer Wahrscheinlichkeit über den Winter kommen. Volk 4 ist mittelprächtig aber auch da bin ich zuversichtlich.

Die wirklich harte Zeit kommt für die Bienen jetzt im März. Die Königinnen beginnen bereits jetzt mit der Eiablage. Die Brut ist zu pflegen und diese Brutpflege verbraucht ordentlich Energie, im März finden die Bienen aber draussen noch nicht genug Futter, weshalb die Futterbestände im Volk aufgebraucht werden. Ich werde also im März eine Durchsicht machen müssen, um zu prüfen, ob genug Futter vorhanden ist.

Um Verluste, wie den oben beschriebenen, besser abpuffern zu können, habe ich mich entschlossen, den Bienenstand dieses Jahr um ein paar Bienenvölker zu erweitern bzw. selbst Ableger aus den starken Völkern zu schaffen. Ich denke, ein Bestand von 6 bis 8 Völkern ist realistisch und vom Arbeitsaufwand noch zu bewältigen.

Ansonsten war mein Besuch bei den Bienen sehr erfreulich. Nach so langer Abstinenz freue ich mich sehr, wieder Bienen vor dem Flugloch zu sehen. Die Bienen nutzen solch warme, sonnige und windstille Tage für den Reinigungsflug. Über den Winter staut sich in der Kotblase einiges an, was dann bei einem kurzen Ausflug entsorgt wird.

Auf dem Bild sind die braunen Tupfer im Schnee gut zu sehen.

Reinigungsflug

Um sich vor Krankheiten zu schützen, vermeiden es die Bienen, ihr Geschäft innerhalb des Stockes zu verrichten.

Auf dem Video ist gut zu erkennen, dass das Volk 1 und 2 regen Flugbetrieb zeigt. Das Volk 3 ist tot und Volk 4 hat mäßigen Flugbetrieb. Interessant auch die Art und Weise des Fluges zu Beginn des Videos. Die Bienen kreisen über den Beuten, was zum „Einnorden“ ihres inneren Kompass dient.

Am Ende des Videos schiebe ich eine Bodenplatte in den Boden der Beute. Wie oben beschrieben, beginnen die Bienen bereits jetzt zu brüten. Die Bienenbeuten haben alle einen Gitterboden, um im Normalfall die Luftzirkulation zu verbessern und damit auch das Schimmeln der Waben zu verhindern.

Jetzt, zu Beginn des Bienenjahres, versuche ich mit dem Verschließen des Gitterbodens, die Temperatur im Inneren der Beuten zu erhöhen, was dem Brutgeschäft zuträglich sein soll.

Der Krautgartenimkerblog 2015

Hallo liebe Mitleser,

nachdem ich im Jahr 2014 ziemlich schreibfaul war, habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, den Blog wieder aktuell zu halten.

Das Jahr 2014 bescherte mir drei Bienenschwärme, eine mittelmäßige Honigernte und viel Spass! Hier in paar Impressionen:

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Und das hier ist der Bienenstand im Januar 2015. Volk 1 (von links nach rechts) ist derzeit das stärkste. Die Bienen sitzen nahezu in allen Wabengassen. Volk 2 ist etwas schwächer, aber ich bin überzeugt, es wird den Winter überstehen.

Die Völker 3 und 4 sind schwächer. Hier bin ich nicht sicher, ob die zwei Schwächlinge es über den Winter schaffen.

Anfang Dezember führte ich die Varroabehandlung mit Oxalsäure durch. Auch die Sommerbehandlungen mit Ameisensäure haben die Bienen „genossen“. Die Varroamilbe sollte also keine größeren Probleme bereiten.

Nun ist bis etwa Anfang März nichts mehr am Bienenstand zu tun. Dann, zur Blüte der Salweide, werden die zweiten Bruträume aufgesetzt, damit sich das Volk ordentlich vergrößern kann. Wenn die Kirsche zu blühen beginnt, bekommen alle Völker ihren Honigraum.

Wie jedes Jahr wird es sehr spannend, was das Wetter für Überraschungen bereit hält.

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1. Schwarmkontrolle und Gabe weiterer Honigräume + Korrektur eines mittelschweren Fehlers

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Die Durchsicht am 12.04.14 ergab, daß Volk 1 und Volk 3 enorm gewachsen sind. In beiden Völkern sind erste Spielnäpfchen zu finden. Das sind quasi die Vorboten der Schwarm- / bzw. Weiselzellen. Es sind bereits auch reichlich Drohnen in den beiden Völkern vorhanden.

Bei Volk 3 habe ich einen wirklich blöden Fehler gemacht, als ich vor zwei Wochen den Honigraum (3. Zarge) aufgesetzt habe. Ich nahm damals zwei Bruträhmchen aus dem Brutraum und platzierte sie im Honigraum, damit dieser von den Bienen besser angenommen werden würde. Leider habe ich dabei die Königin übersehen und sie versehentlich in den Honigraum, der überwiegend aus Mittelwänden bestand, eingesperrt.

Gestern nun, beim Blick in den Honigraum, fand ich folgendes vor:

Alle Waben wurden ausgebaut. Die Königin hat auf 9 von 10 Waben Brut angelegt, überwiegend noch Stifte oder sehr junge Maden.

Nun musste ich mir natürlich überlegen, wie ich weiter vorgehen würde. Ich nahm also den ehemaligen Honigraum, jetzt Brutraum, ab und platzierte ihn an unterster Stelle. Darüber gab ich eine der alten Brutzargen als zweiten Brutraum. Dann Absperrgitter, darüber einen neuen Honigraum mit lediglich Mittelwänden und darüber wiederum den bereits halb gefüllten Honigraum.

Wie auf dem Bild zu sehen, besteht das Volk 3 nun also aus zwei Bruträumen und zwei Honigräumen.

Der Umbau war ziemlich invasiv und dementsprechend garstig waren die Bienen auf mich zu sprechen, aber er war auch unumgänglich!

 

Bei Volk 1 und 3 habe ich zudem die Baurahmen ausgeschnitten. Sie waren wunderbar regelmäßig mit verdeckelter Drohnenbrut ausgebaut. Wie ich weiter unten bereits erklärt habe, dient das Ausschneiden der Drohnenbrut der Varroa-Bekämpfung.

 

Volk 2 ist unauffällig, wächst dezent, trägt Honig ein und zeigt keine Schwarmambitionen.

Volk 4 ist schwachbrüstig, könnte aber zur Lindentracht gut dastehen.

 

Bei den Völkern 1 bis 3 sind nun die Fluglöcher auf maximale Größe erweitert. Der Verkehr an den Löchern hatte einfach zu stark zugenommen.

Zeit für den Honigraum

Am 29.03.14 gab ich dem Volk 3, welches zweizargig überwintert hatte, einen Honigraum. Das Volk explodiert geradezu und obwohl ich sicher bin, daß diese dritte Zarge gut angenommen wird, habe ich zwei Brutwaben aus dem unteren Brutraum in den Honigraum gehängt.

Das Flugloch bei Volk 3 habe ich nun maximal vergrößert. Er herrschte einfach zu viel Verkehr und die Erweiterung war dringend notwendig.

Bei Volk 1 habe ich zwischen 1. und 2. Brutraum nun das Absperrgitter gelegt und die Königin in der unteren Zarge belassen. Die obere Zarge wird also, wenn die Brut ausgelaufen ist, zum Honigraum!

Bei den Völkern 2 und 4 möchte ich noch etwas warten. Durch die letzte Kälteperiode hatte ich das Gefühl, dass die Entwicklung etwas stagniert hat. Ich möchte nicht noch mehr Raum zur Verfügung stellen, der dann in den kalten Nächten von den Bienen geheizt werden muss.

 

Jetzt kehrt wieder richtig Leben ein

Da ich mich lange nicht gemeldet habe, hier ein kurzes Update mit Bildern.

Zunächst eine Übersicht, welches Volk nun wo steht:

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Volk 1 und 2 sind meine ersten beiden Völker. Volk 1 hat zweizargig überwintert, Volk 2 nur auf einer Zarge.

Volk 3 und 4 sind Ableger, die ich letztes Jahr gebildet habe.

Um es nicht zu kompliziert zu machen, nummeriere ich die Völker jetzt neu durch. So wird das linke Volk in Zukunft Volk 1 sein und das ganz rechte Volk wird die Nummer 4 tragen.

1. Durchsicht und Markierung der Königinnen

Am 08.03.2014 konnte ich die Füße nicht länger still halten und da die Außentemperatur ca. 16 Grad betrug, wagte ich mich an eine Durchsicht der Völker, insbesondere um festzustellen, ob noch genug Futter für die Bienen vorhanden war.

Bei allen vier Völkern war zunächst erfreulich, daß bereits zu dieser frühen Jahreszeit Brut in allen Stadien vorhanden war. Bei Volk 4 war es zwar nur ein Brutnest der Größe zweier Handteller, aber zumindest war Brut vorhanden.

Das schwächste Volk ist definitiv Volk 4, was man auch am Gemüll erkennen kann. Die Bienen bewegen sich nur in Wabengasse 1 und 2.

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Das kräftigste Volk ist Nr. 3:

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Da alle 4 Königinnen ungezeichnet sind, dachte ich mir, der Frühling sei der perfekte Zeitpunkt um dies nachzuholen. Spätestens, wenn die Honigräume aufgesetzt werden und Absperrgitter aufgelegt werden, muss ich die Königinnen finden können, um sie in aus dem Honigraum in den Brutraum umsetzen zu können.

Bei Volk 2 und 4 war ich an diesem Tag erfolgreich. Ich fand die Königinnen und es war mir auch möglich, die Zeichnung mit einem speziellen Stift vorzunehmen.

Normalerweise zeichnet man die Königinnen, je nachdem in welchem Jahr sie geschlüpft sind, mit einer speziellen Farbe. Da ich bei meinen 4 Völkern aber einen Überblick habe, wie alt meine Königinnen wirklich sind, verzichtete ich auf die spezielle Farbgebung und suchte mir anstatt dessen eine auffällige Farbe.

So ist es mir in Zukunft hoffentlich besser möglich, die Königinnen im Gewusel leichter zu finden.

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Aufsetzen der zweiten Bruträume bei Volk 1 und 4:

Am 14.03.2014 gab ich den einzargig überwinterten Völkern ihren zweiten Brutraum. Möglich, daß ich damit gerade beim schwachen Volk 4 zu früh dran bin, aber ich sehe es einfach mal als Versuch.

Bei Volk 1 habe ich keine Bedenken, daß die Brutraumerweiterung Probleme mit sich bringen könnte. Das Volk ist stark genug, um die Volumenverdopplung zu verkraften und wird auch in der Lage sein, die zweite Zarge zu heizen.

Bei beiden Völkern gab ich den Brutraum – mangels Alternative – mit Mittelwänden, anstatt mit ausgebauten Waben. Das Ausbauen der Mittelwände zu fertigen Waben wird die Bienen einiges an Kraft und Energie kosten.

Jetzt sieht es so aus:

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2. Durchsicht 

Nachdem das Wetter für Mitte März überdurchschnittlich warm und sonnig war, entschloss ich mich am Freitag den 21.03.2014 zu einer erneuten Durchsicht. Insbesondere wollte ich wieder überprüfen, ob die Futterreserven noch ausreichend sind UND wie die vor einer Woche aufgesetzten Brutzargen von Volk 1 und 4 angenommen wurden.

Erfreulicherweise besetzen beide Völker, auch das schwache Volk 4, die neuen Räume. Mittelwände werden zügig ausgebaut. Hier ein paar Bilder dazu:

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Alle Völker tragen zudem bereits reichlich Nektar ein. Auf dem nächsten Bild sind die Wachsbrücken zwischen Brutraum 1 und 2 bei Volk 3 zu sehen. innerhalb einer Woche wurden diese Wachsbrücken gebaut und mit köstlichem Frühlingsblütenhonig gefüllt. Eine Messerspitze voll habe ich schon probiert ! 🙂

Schön sind auch die Zellen mit frischem Pollen zu sehen:

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Hier noch eine Brutwabe aus Volk 3, weils so schön aussieht!

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Und hier eine frisch ausgebaute Wabe mit frischen Stiften (Eiern)

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Zum Schluss tauschte ich bei Volk 1 und 3, meine ältesten Völker, die Zargen aus. Dies war nötig, da die alten Zargen einer Reinigung bedürfen. Auf den nächsten Bildern sind die Propolisanhaftungen zu sehen, die sich mit der Zeit in der Zarge anlagern.

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Hier noch ein kurzes Video vom Flugbetrieb am 21.03.2014:

Es soll nun die nächsten Tage noch einmal richtig kühl werden. Danach wird es bald Zeit, die Honigräume aufzusetzen, denn dann beginnt die richtige Frühtracht.

2014! Langsam geht es los!!

Es geht wieder los! Gestern habe ich unseren Bienenstand etwas verändert. Die Völker stehen jetzt alle geordnet nebeneinander und etwas weiter vom Zaun entfernt, womit gewährleistet sein müsste, dass die direkt angrenzenden Parzellen nicht mehr in der Einflugschneise der Bienen liegen. Es wird somit ein „entspannteres“ Arbeiten im Garten möglich!

Beim Klopftest hörte ich die Bienen in allen 4 Völkern summen, was zunächst mal ein gutes Zeichen ist. Erst im März wird sich aber zeigen, ob noch genug Futter für die Bienen vorhanden ist. Dann nämlich verstärkt sich die Bruttätigkeit und der Energiebedarf ist erhöht.
Der Winter ist für die Bienen also noch nicht überstanden.

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Grüße vom anderen Ende der Welt

So viele Bienenstöcke wie hier in Neuseeland habe ich noch nie in meinem Leben gesehen! Vorwiegend wird hier die Buckfast Biene gehalten und in der Gegend in der ich mich im Moment aufhalte (East Cape der Nordinsel) ist gerade Hochsaison für eine spezielle Honigsorte, den Manuka Honig. Dieser spezielle Honig aus der Südseemyrthe hat eine besonders starke antibakterielle Wirkung.
Wikipediaeintrag zu Manukahonig

Da ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, bekomme ich die unzähligen Bienenstände hautnah mit. Ich habe versucht, einen besonders schön gelegenen, großen Stand fotographisch zu dokumentieren:

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