Fütterung

Heute Abend um 20.00 Uhr, bei gefühlten 35 Grad, kam ich endlich dazu, den Bienen einen Ersatz für den „gespendeten“ Honig zu geben.

Ich setzte hierzu auf jedes Volk jeweils eine Leerzarge auf. Nach meinem Dafürhalten gestaltet sich die Fütterung mit einem Futtereimer am einfachsten. Die Futtereimer haben an der Oberseite ein 5×5 großes Loch, das mit einem sehr feinen Sieb bedeckt ist. Der gefüllte Eimer wird dann kopfüber direkt auf die Waben gestellt. Die Bienen können so sehr sauber und ohne die Gefahr im Futter zu ertrinken die Nahrung aufnehmen.Durch die hohe Viskosität der Zuckerlösung fließt das Futter nicht einfach so aus dem Eimer, sondern die Bienen müssen den „Nektar“ aktiv abnehmen.

Die Futtermischung wählte ich wie jedes Jahr: 4 kg Zucker und 3 Liter Wasser.

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Als ich am Bienenstand ankam, flog keine einzige Biene. Scheinbar ist die Tracht jetzt endgültig vorbei und natürlich ist auch die späte Tageszeit dafür verantwortlich.

Wenige Sekunden, nachdem die Futtereimer auf den Völkern standen, begann ein großes Brausen am Bienenstand. Die Bienen bemerken, dass plötzlich sehr viel Nektar zur Verfügung steht, sie fliegen also aus, da sie die Trachtquelle in unmittelbarer Nähe zum Bienenstock vermuten. Nach einer halben Stunde haben es dann aber alle Bienen verstanden, dass sich die Futterquelle im Inneren ihres Stocks befindet und es wird wieder ruhiger vor den Fluglöchern.

  
 
Nach dieser Fütterung werde ich mir die Völker mal ganz genau ansehen. Es ist einiges an Sommerhonig in den Völkern verblieben, sodass ich möglicherweise mit einer Fütterung über den Winter komme.

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